NEUER ARTIKEL: „Männerchor und Tod“

Vor zwei Jahren hat mich am Karsamstag bereits um halb fünf der Wecker aus dem Schlaf gerissen. Vielleicht war es auch um vier Uhr und ich habe es bereits wieder verdrängt. Jedenfalls: Ich habe es nicht bereut.

Mein Vater und zwei meiner Brüder sind Teil der Männergesangsgruppe der DJK Seubrigshausen. Es ist eine alte Tradition, dass sie an Karsamstag frühmorgens mit den Klapperbuben durch das Dorf laufen und geistliche Lieder singen. Für die katholische Wochenzeitung „DIE TAGESPOST“ habe ich darüber nun einen kleinen Beitrag geschrieben: „Männerchor und Tod“.


Vor zwei Jahren hatte ich übrigens auch meine Kamera dabei. Das Licht war ungünstig, die Tonqualität ist mangelhaft und über meinen Videoschnitt brauchen wir erst gar nicht reden.

Dennoch bekomme ich hin und wieder Gänsehaut, wenn ich mir die Aufnahmen ansehe, wie die tapferen und rührigen Männer aus Seubrigshausen eines der berührendsten Lieder der Karwoche singen (im Übrigen tun sie das meist auch während der Karliturgie am Karfreitag in der Pfarrkirche von Seubrigshausen).

Sie singen vielleicht nicht perfekt, aber mit Herz. Und darauf kommt es an.

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