Kurz nachgedacht: Der Penis und das beste Stück

Der Penis (hihi, darf man das eigentlich einfach so schreiben?) hat im Laufe seiner langen und bewegten Geschichte viele Bezeichnungen und Synonyme erhalten. Ich werde sie vermutlich nicht alle wiederholen müssen, auch wenn sich einige Umschreibungen so lesen lassen wie Zutaten für den perfekten Nudelsalat: Nudel, Wurst und Gurke. (Denn Mais und Erbsen braucht im Nudelsalat nun wirklich keiner! Höchstens vielleicht noch Eier, aber das tut nichts zur Sache.)

Über eine Bezeichnung aber wundere ich mich besonders: Das “beste Stück”. Ist es nicht wahnsinnig dämlich, wenn ich mich hauptsächlich über meinen Lullumann definiere? Soll dieser Teil meines Körpers das Herausragendste sein, das ich zu bieten habe, das, was bei meiner Persönlichkeit am meisten hervorsticht?

Für mich ist der Fall klar: Wenn ein Mann seinen Penis als sein „bestes Stück“ bezeichnet, sagt das mehr über ihn selbst aus als über die tatsächliche Beschaffenheit seines Geschlechtsorgans.