Das Sex-Interview

“Moin! Ich checks nicht: Hast du jetzt Sex oder nicht?”

Diese Frage erreichte mich am letzten Freitag per Facebook. Ich hatte gerade meinen jüngsten Artikel für die Tagespost gepostet und darin unter anderem meine Faszination für die Theologie des Leibes nach Johannes Paul II. geschildert. Die Frage bezüglich meiner sexuellen Aktivitäten kam von Susanne Will aus Münnerstadt. Ihr Job: Leitende Redakteurin im Lokalen beim Medienriesen infranken.de.

Sie kam schnell zur Sache. Wir hätten gerade das 50-jährige Jubiläum von Woodstock und freier Liebe Jahre Woodstock, ob ich nicht Lust hätte der Zeitung mal meine Sicht der Dinge zu schildern, gewissermaßen als strammer Spießer-Katholik, der bewusst der lustvollen Lenden-Labsal entsagt. Wir haben erst ein bisschen herumgeblödelt, doch dann kamen die Interview-Fragen.

Vorneweg: Ich war überrascht, wie direkt und treffsicher die Fragen waren. Als Katholik ist man eigentlich blöde Sprüche und Vorurteile gewohnt. Doch Susanne Will hat sich nicht damit aufgehalten alte Kamellen nochmal aufzuwärmen, sondern tatsächlich die Dinge zu fragen, die den Kern der Sache betreffen:

“Wenn Gott uns doch mit all unseren Sehnsüchten, Gefühlen und Verlangen erschaffen hat, wie kann es dann schlecht sein, auch vor der Ehe dem nachzugehen?”

Oder:

“Warum ist Sex vor der Ehe eine Sünde und danach keine mehr? Es wird weder vor noch nach der Ehe etwas anderes sein als der Akt, im Idealfall mit Liebe gemacht.

Außerdem ging es noch um Selbstbefriedigung, Penisvergleiche im Fußballverein oder Probefahrten im Bett.

Das ganze Interview finden Sie hier unter diesem Link.