NEUER ARTIKEL: Kein Personenkult

Vor zwei Wochen hat Mama mir dieses Foto geschickt: Die aktuelle Ausgabe der katholischen Wochenzeitung, aufgeschlagen auf Seite 19, wo mein jüngster Artikel abgedruckt ist. Ich bin sehr stolz auf Mama, immerhin hat sie das Foto a) eigenhändig geschossen und b) selbstständig per Email verschicken können. Zwar war das Foto ursprünglich auf dem Kopf, aber immerhin hat sie geniale Instagram-Influencer-Skills bewiesen, indem sie geschickt ihre Kaffeetasse und im Anschnitt die Kaffeekanne am Rand des Bildes platziert hat. Respekt!

Das Thema meines neuen Artikels ist allerdings ziemlich ernst. Ich habe mich mit dem ungesunden Personenkult innerhalb der Kirche beschäftigt. Gerade im Zuge der Missbrauchskrise wurde noch einmal deutlich, dass viele Verbrechen erst dann möglich waren, weil um manche Führungspersönlichkeiten ein geradezu aberwitziger Kult entstanden ist, der letztlich zu einer folgenschweren Betriebsblindheit führte.

Ich selbst habe gewisse Ausprägungen dieses Mechanismus kennengelernt, als ich in meiner Teenie-Zeit Teil einer Jugendgruppe der Legionäre Christi gewesen bin. Diese Priesterkongregation, aus der auch die Laienbewegung des Regnum Christi entstanden ist, steckt in einer schweren Krise, seit bekannt geworden ist, dass ihr Gründer ein mehrfacher Missbrauchstäter gewesen ist.

In meinem Artikel habe ich über diese Erfahrungen geschrieben und über die Lehren, die ich persönlich daraus gezogen habe. Den Text gibt es mittlerweile auch hier online.