Photobomber und Mitarbeiter des Monats!

Beim „Fest der Jugend“ am Pfingstwochenende konnte ich erneut meine Reife und den eigenen Anspruch, als erwachsener Mensch ernstgenommen zu werden, zum Ausdruck bringen.

Gott sei Dank wurde der perfekt durchchoreografierte Auftritt im Bewegtbild festgehalten (ab 5h 20min 20 sec):

Hiermit bewerbe ich mich als „Mitarbeiter des Monats“.

„Fragt nicht, was die Kirche für Euch tun kann…“

„Ich hab festgestellt, dass ich mehr Zeit in den Kirchenaustritt gesteckt hab, als die Kirche wohl jemals in mich investiert hat“, schreibt David Holte auf Twitter. Holte ist gemeinsam mit Erik Flügge Autor des Buches „Eine Kirche für Viele statt heiligem Rest“.

„Fragt nicht, was Amerika für euch tun wird“, hat John F. Kennedy einmal gesagt, „sondern fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“

Ich will kein großes Fass aufmachen und anfangen über die Kirchensteuer und all die Fehler der Institution Kirche aufzählen, die einen formalen Austritt aus der „Körperschaft Kirche“ rechtfertigen könnten. Ich möchte auch keine theologische Abhandlung über die Kirche als Gemeinschaft aller Gläubigen, als lebendige Braut Christi, beginnen.

Doch statt mit verschränkten Armen dazusitzen und darauf zu warten, dass „die“ Kirche auf mich zukommt und mir alle Steine aus dem Weg räumt, wäre es nicht an der Zeit stattdessen die Ärmel hochzukrempeln und anzufangen ein lebendiger Baustein dieser Kirche zu sein, genau dort, wo Gott mich hingestellt hat?

Ja, das war natürlich nur eine rhetorische Frage. Statt rumzujammern und öffentlichwirksam das eigene Leiden an der Kirche zu zelebrieren, von der man sich eigentlich entfernt hatte (warum die so gescholtene Kirche das auch noch mitmacht, ist eine andere Frage…), könnte man entgegnen:

„Fragt nicht, was die Kirche für Euch tun kann. Fragt, was Ihr für die Kirche tun könnt.“

Es klingt pathetisch und ein wenig selbstgerecht. Aber als sündiges Mitglied dieser Kirche nehme ich mir das einfach mal heraus.

(Foto: Screenshot Twitter David Holte)

Tobias Klein über den „heiligen Rest“

Als Reaktion auf die Diskussion über den „heiligen Rest“ hat der Berliner Blogger Tobias Klein einen bemerkenswerten Beitrag verfasst. Tobias, der innerhalb der Blogozese bekannt ist für seine ausufernden Verbalexzesse (zwinker, zwinker!), hat sich erneut seinen „heiligen Zorn“ von der Seele geschrieben und ich finde, dass man das, was am Ende bei rausgekommen ist, gut lesen kann und lesen sollte.

Übrigens nicht nur deshalb, weil er sich äußerst schmeichelhaft über meinen Tagespost-Artikel äußert:

„Ein entschieden anderes Bild vom „heiligen Rest“ zeichnet Rudolf Gehrig in seinem so betitelten Beitrag in der Kolumne „Junge Federn“ der „Tagespost“. Darin beschreibt er die „maximal zwanzig Leute“, die sich in einer ungenannten Kirche vor einer Werktags-Abendmesse zur Eucharistischen Anbetung versammeln.“

Zum Beitrag.

P.S.: Tobias Klein ist auch verantwortlich für die Übersetzung des vielbeachteten Buches „Die Benedikt Option“ von Rod Dreher.

Der Katholikentag 2018 in Münster 2018

Vom 9. bis zum 13. Mai 2018 bin ich mit EWTN.TV beim Katholikentag in Münster gewesen und habe dabei auch für CNA Deutsch berichtet.

Für EWTN habe ich an der Sendung „EWTN vor Ort – Der Katholikentag in Münster“ mitgearbeitet. Alle Videos und Interviews finden Sie hier in der Playlist.

Eine kurze  Übersicht über den Katholikentag mit Weiterverlinkungen zu dem ein oder anderen Artikel gibt es hier unter „Die 7 größten Aufreger des Katholikentags“.

 

Der „heilige Rest“

In den letzten Tagen und Wochen wurde viel über den „heiligen Rest“ gesprochen, also jene kleiner werdende Minderheit, die noch regelmäßig die Sakramente (Eucharistie, Beichte, …) empfängt und den katholischen Glauben praktiziert.

In meinem neuesten Beitrag für die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ hatte ich das Bedürfnis, diesen „heiligen Rest“ einmal in Schutz zu nehmen.

Zum Beitrag.