NEUER ARTIKEL: Rezension zu Bischof Stefan Osters “CREDO”

Wir schreiben das Jahr 2019, doch als sich die schwere Tür zur Krypta öffnet, weht dem geneigten Gast ein sanfter Hauch vergangener Glorie entgegen. Eines wird sofort deutlich: Offenbar hat es sich nicht bis nach Passau herumgesprochen, dass PowerPoint-Präsentationen ‘voll 2010’ sind. Doch der Mann, der vor der improvisierten Leinwand steht und engagiert mit dem Laserpointer über seine Vortragsfolien saust, macht schnell deutlich, dass er ‘nicht von gestern’ ist, auch wenn er uralte Wahrheiten verkündet. Der Mann, der die andere Hand nur zum Gestikulieren aus der Hosentasche nimmt und mit einer Intensität von Gott spricht, so, als ob es Ihn wirklich gäbe, trägt ein Kreuz um seinen Hals und ist der Hirte dieses Bistums: Bischof Stefan Oster.”

In der aktuellen Ausgabe der kath. Wochenzeitung “DIE TAGESPOST” habe ich das neue Buch des Passauer Bischofs Stefan Oster besprochen (“CREDO”) und dabei auch meinen Eindruck von seinen “Believe and Pray”-Abenden geschildert.

SPOILER: Es lohnt sich. Beides!

Hier kann man die Rezension online nachzulesen. Außerdem habe ich zuvor mit ihm ein Interview geführt, welches hier bei CNA Deutsch veröffentlicht wurde.

NEUER ARTIKEL: Streitet euch!

“Ich bin immer wieder fasziniert davon, wenn ich Zeuge werde, wie sich beim gemütlichen Plausch nach der Messe zwei Leute plötzlich gegenseitig an den Kragen gehen, nachdem sie sich vor wenigen Minuten noch die Hand zum Friedensgruß reichten. Ja, Streit kann manchmal sehr kleingeistig sein. Dass das Christentum nach all den Jahrhunderten des Streits noch immer existiert und nach wie vor die größte Glaubensgemeinschaft bildet, ist ein Wunder. Auf der anderen Seite ist gerade der Streit einer der Grundsteine für die erfolgreichste Weltreligion der Menschheitsgeschichte.

Lauscht man am Sonntag dem Evangelium, wird man feststellen, dass sich Jesus erstaunlich oft mit seinem Umfeld in die Wolle bekam. Und auch, dass dieser Umstand erstaunlich selten Erwähnung in der Predigt findet. Stattdessen wird Christus heutzutage häufig zum Posterboy der konfliktscheuen Weicheier karikiert.”

Dass ausgerechnet Christen “Friede, Freude, Eierkuchen” am lautesten zu trällern haben, ist eines der größten Missverständnisse in der jüngeren Zeitgeschichte. Warum das in Wirklichkeit jedoch ganz anders ist, darüber habe ich in meinem letzten Beitrag für die katholische Wochenzeitung “Die Tagespost” geschrieben.

Letzten Donnerstag erschien der Artikel “Streitet euch!” in der Printausgabe. Jetzt gibt es ihn hier auch online.

NEUER ARTIKEL: Dogma 1508 – Warum feiern wir eigentlich Mariä Himmelfahrt?

Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum wir Katholiken eigentlich immer so peinliche Feste feiern müssen? Mariä Himmelfahrt ist so ein Fest, das zwar – wenn man in Bayern oder im Saarland wohnt und deshalb einen freien Tag geschenkt bekommt – gerne genutzt wird, bei genauerem Nachdenken aber doch auch sehr seltsam wirken kann.

In der heutigen Ausgabe der “Tagespost” sind zwei Artikel von mir abgedruckt. Einmal auf Seite 11 ein Kommentar zur Umstrukturierung des Instituts von Johannes Paul II. in Rom und Verteidigung der “Theologie des Leibes”. Der andere Artikel auf Seite 18 beschäftigt sich mit dem Hochfest Mariä Himmelfahrt.

Warum hat die Kirche dieses Fest eingeführt, obwohl es eigentlich ganz “unbiblisch” ist? Hat es für uns heute überhaupt noch eine Bedeutung? Und generell: Warum feiern wir Katholiken immer so peinliche Feste? Ich frage mich:

Warum aber fällt es uns oft so schwer, zu unserem Glaubensgut zu stehen? Es gibt Menschen, die erzählen ganz selbstbewusst, dass sie daran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, die Pyramiden von Aliens errichtet wurden und dass die GEZ-Gebühren in ihrer Höhe und Art der Verwendung sinnvoll sind. Warum haben nicht wir dieses Selbst- und Sendungsbewusstsein, wo wir doch wissen, dass sich „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ uns offenbart hat?

Den ganzen Artikel finden Sie auch hier online auf der Homepage der “Tagespost”.

NEUER ARTIKEL: Die “Öko-Stasi” und der Balken

Man stelle sich einen Katholiken vor, der seinen Kumpel besucht, der bereits vorehelich mit seiner Freundin zusammenlebt. Was kann er erreichen, wenn er ihm jedes Mal unter die Nase reibt: ‘Du weißt aber schon, dass du durch dieses Konkubinat den Stand der heiligmachenden Gnade längst verlassen hast und dich des schweren Verstoßes gegen das Sechste Gebot einmal verantworten musst?’ Haben Sie schon einmal einen Raucher kennengelernt, den Sie naserümpfend mit ‘Rauchen kann tödlich sein’ angeblafft haben und der dann betroffen seine Zigarette austrat und antwortete: ‘Hm, stimmt. Jetzt, da Sie es sagen…'”

Momentan herrscht eine erhitzte (man beachte das Wortspiel) Debatte zum Thema “Klimawandel”. Die berechtigte Sorge um die Zukunft unseres Planeten führt teilweise zu interessanten Diskussionsbeiträgen. Einer davon ist die Aussage eines Professors, der die Deutschen dazu auffordert, den Nachbarn wegen etwaiger Umweltvergehen zu bespitzeln.

Für die katholische Wochenzeitung “Die Tagespost” habe ich dazu einen Kommentar verfasst.

“Mary’s Land” – der Medjugorie-Film

Über ein Jahr ist es schon her, seit ich den Film “Mary’s Land” zum ersten Mal gesehen und für “DIE TAGESPOST” darüber geschrieben habe. Der Film ist ein Phänomen, hat er es doch tatsächlich geschafft, viele Kinobetreiber zu überzeugen, den Film ins Programm zu nehmen.

Er wurde mir von vielen gläubigen Christen wärmstens empfohlen, da “Mary’s Land” ein toller Film sei, der das Wirken der Gottesmutter in der heutigen Zeit gut zeigen würde.

Was das angeht, wurde ich jedoch enttäuscht, da sich “Mary’s Land” fast ausschließlich mit den Vorgängen (Erscheinungen?) in und um Medjugorie und deren Wirkung auf Gläubige aus aller Welt befasst. Anerkannte Erscheinungsorte wie Fatima und Lourdes werden wenn dann nur gestreift. Guadalupe ist sogar nur auf der Stofftasche eines mitspielenden Models erkennbar.

Wie dem auch sei, genug gemeckert. Zum Artikel geht es hier lang.