NEUER ARTIKEL: Was hat Johannes Hartl mit Campino von den Toten Hosen gemeinsam?

Es lässt sich nicht abstreiten, dass er ein gewisses Charisma ausstrahlt, wie er so da vorne steht, das Mikrofon in die Hand nimmt und feierlich in die Menge schaut. Die Arena ist ein Tollhaus, der frenetische Applaus hinterlässt eine sichtbare Wirkung auf den Mann da vorne. Als er zu sprechen beginnt, ebben die Jubelchöre nach und nach ab. Er erzählt etwas von Liebe und Schmerz und wie eng beides oft miteinander verwoben ist. Dann sagt er, dass er mit seinen Freunden ein Lied darüber geschrieben hat, das sie gleich spielen werden.

„Ich will eure Hände sehen“, ruft der Mann. Er hat die Menge voll im Griff. Sie ist sein Geschäft, seine Einnahmequelle. Wenn er auf der Bühne steht, philosophiert er über Gott und die Welt, die Menschen hängen ihm gebannt an den Lippen. Und Musik macht er auch noch.

Heute sind sie wieder alle da, Katholiken und Protestanten, überzeugte Atheisten und Heiden. Und während der Gitarrist den ersten Riff anschlägt, wird die Stimme des Mannes fast zum Brüllen, als er das nächste Lied ankündigt: „Dieses Stück heißt: ‚Alles aus Liebe‘!“

Nein, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick so klingen mag: Es geht in meiner Einleitung nicht um den Prediger und Theologen Johannes Hartl. Die Rede ist zunächst von Campino, dem Frontmann der (ehemaligen) Punkband “Die Toten Hosen”.

Was die beiden gemeinsam haben und warum mich die letzte MEHR-Konferenz an mein letztes Hosen-Konzert erinnert hat – darüber habe ich in meiner neuen Kolumne für das VATICAN-Magazin geschrieben.

Die Februar-Ausgabe des VATICAN-Magazins, schlecht abfotografiert (man beachte den Schatten meines Armes…).

Den kompletten Beitrag gibt es hier online. Abo lohnt sich!

Was Bischof Oster zum Heulen bringt

Heute habe ich endlich das neue Heft von “GRANDIOS” in der Hand gehabt. Thema diesmal: “Geschenk”. Mit dabei sind wieder einige Hochkaräter wie die Biathlethin und Olympiasiegerin Magdalena Neuner oder der Passauer Bischof Stefan Oster.

Gemeinsam mit Isabel Kirchner durfte ich Letztgenannten zu diesem Thema interviewen. Was kriegt man so als Bischof geschenkt? Ist seine Berufung ein Geschenk? Der Zölibat? Der Tod? Und wenn er sich etwas wünschen dürfte: Was würde auf Stefan Osters Wunschzettel stehen?

Das Interview wurde gekürzt und auf Heftlänge gebracht. Man kann sich das Gespräch aber auch in voller Länge als Video reinziehen (hier ist der Link).

Abschließendes Gruppenfoto: Bischof Stefan Oster SDB, Isabel Kirchner und ich in jenem Augenblick, als ich es versäumt habe den Bauch einzuziehen (v.r.n.l.). Foto: GRANDIOS-Online.

Das Heft kann hier kostenlos beim Bistum Regensburg bestellt werden, gerne auch in größeren Mengen zum Verteilen in der Pfarrei oder Jugendgruppe. Auf der Homepage von GRANDIOS kann man aber auch alle Artikel online nachlesen.

Dort werden Sie dann auch erfahren, was Bischof Stefan Oster zum Heulen bringt.

NEUER ARTIKEL: Streitet euch!

“Ich bin immer wieder fasziniert davon, wenn ich Zeuge werde, wie sich beim gemütlichen Plausch nach der Messe zwei Leute plötzlich gegenseitig an den Kragen gehen, nachdem sie sich vor wenigen Minuten noch die Hand zum Friedensgruß reichten. Ja, Streit kann manchmal sehr kleingeistig sein. Dass das Christentum nach all den Jahrhunderten des Streits noch immer existiert und nach wie vor die größte Glaubensgemeinschaft bildet, ist ein Wunder. Auf der anderen Seite ist gerade der Streit einer der Grundsteine für die erfolgreichste Weltreligion der Menschheitsgeschichte.

Lauscht man am Sonntag dem Evangelium, wird man feststellen, dass sich Jesus erstaunlich oft mit seinem Umfeld in die Wolle bekam. Und auch, dass dieser Umstand erstaunlich selten Erwähnung in der Predigt findet. Stattdessen wird Christus heutzutage häufig zum Posterboy der konfliktscheuen Weicheier karikiert.”

Dass ausgerechnet Christen “Friede, Freude, Eierkuchen” am lautesten zu trällern haben, ist eines der größten Missverständnisse in der jüngeren Zeitgeschichte. Warum das in Wirklichkeit jedoch ganz anders ist, darüber habe ich in meinem letzten Beitrag für die katholische Wochenzeitung “Die Tagespost” geschrieben.

Letzten Donnerstag erschien der Artikel “Streitet euch!” in der Printausgabe. Jetzt gibt es ihn hier auch online.