Zu Besuch bei Pater Maximilian Kolbe

Am 6. November durfte ich mit meinen Kollegen von EWTN.TV zum 20-jährigen Jubiläum unseres Senders eine Reliquie des heiligen Pater Maximilian Kolbe entgegennehmen. Unsere Kollegen und Freunde von EWTN Polska hatten dazu in Niepokalanów eine Dankmesse organisiert, die der Bischof von Legnica (Polen), Andrzej Siemieniewski, zelebrierte.

Dabei hatten wir auch die Gelegenheit, das alte Arbeitszimmer von Maximilian Kolbe zu sehen und dort zu beten. Da mein Zweitname „Maximilian“ lautet (wenn ich irgendwann reich und berühmt bin, werde ich mich deshalb „Rudolf M. Gehrig“ nennen), ist er auch irgendwie mein Namenspatron und diese Reise war daher etwas Besonderes für mich.

Kolbe war Franziskaner-Pater und der damaligen Zeit weit voraus. Sein Anliegen war es, dass die Kirche auch über die damals neuen Medien (Radio und Fernsehen) die Frohe Botschaft verkündet. Er gründete deshalb unter anderem einen Radiosender.

1941 wurde Pater Maximilian Kolbe verhaftet und ins KZ Auschwitz deportiert, unter anderem, weil er in Niepokalanów 2.300 Juden vor den Nazis versteckt hatte. Als am 31. Juli 1941 eine willkürlich ausgewählte Häftlingsgruppe zum Sterben in den Hungerbunker geschickt werden sollte, bat Kolbe darum, den Platz des Familienvaters Franciszek Gajowniczek einnehmen zu dürfen. Weil Kolbe und drei andere Verurteilte am 14. August immer noch nicht verhungert waren, wurden sie durch eine Phenolspritze ermordet.

Gajowniczek überlebte das Konzentrationslager und wurde nach seinem Tod 1995 in Niepokalanów begraben.

Hl. Maximilian, bitte für uns!

Hier noch eine kleine Instagram-Bildergalerie von mir von unserem Besuch in Polen.