Erzbischof Georg Gänswein feiert heute seinen 70. Geburtstag. Der langjährige Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. dient mittlerweile als Apostolischer Nuntius für die baltischen Länder.

In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder die Gelegenheit, mit Erzbischof Gänswein zu sprechen. Hier eine kleine Auswahl:

2019: Mein erstes Interview mit Erzbischof Gänswein

Am 17. Oktober 2019 stellte der frühere Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. in Frankfurt am Main sein neues Buch vor. Nach der Buchvorstellung konnte ich ihm – trotz meiner fragwürdigen Frisur und einem Anzug, der etwas zu groß geraten ist – eine Frage zum Gesundheitszustand des emeritierten Papstes stellen.

2024: Gänswein zum Nuntius ernannt

Kurz, nachdem Papst Franziskus Erzbischof Gänswein zum Apostolischen Nuntius für die baltischen Staaten ernannt hat, traf ich ihn beim „Benedikt XVI. Forum“ in Altötting und konnte mit ihm über seine neue Aufgabe sprechen.

2025: Gänswein spricht über seine Versöhnung mit Papst Franziskus

Einen Monat nach der Wahl von Papst Leo XIV. traf ich Erzbischof Georg Gänswein in Rom. Das Interview wurde zu einer schweißtreibenden Angelegenheit, nachdem im EWTN-Büro, wo wir das Interview aufgezeichneten, die Klimaanlage ausgefallen ist. Gänswein sprach über seine neue Aufgabe im Baltikum, nicht weit entfernt von der russisch-ukrainischen Front und blickte erfrischend offen zurück auf seine Beziehung mit Papst Franziskus, die nicht immer frei von Konflikten gewesen ist.

2026: Gänswein kritisiert den „Synodalen Weg“

Ende Januar habe ich Erzbischof Georg Gänswein erstmals in seinem neuen „Wohnzimmer“ in Vilnius (Litauen) besucht. Dabei sprachen wir über die katastrophale Lage, in der sich die Katholische Kirche in Deutschland befindet und wie unter Papst Leo XIV. die „Normalität“ in den Vatikan zurückgekehrt ist.

2026: Papst Benedikt XVI. hat uns von Anfang an gewarnt

Bei meinem Besuch in Vilnius habe ich außerdem fast eine Stunde lang mit Erzbischof Gänswein über die Lage der Kirche gesprochen. Papst Benedikt XVI. habe schon früh viele Probleme vorausgesagt, die sich heute zeigen würden, sagte sein früherer Privatsekretär. Das Gespräch ist in Zusammenarbeit mit der Medienakademie für katholische Apologetik (MAKA) entstanden.

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