Ich war nach Köln gekommen wegen eines Mädchens, das mir das Herz gebrochen hatte. Geblieben war ich wegen einer Frau, deren Herz für Jesus brannte und die manchmal im Fernsehen eine komische Augenklappe trug.
Ich hatte nichts dabei, außer meinem gebrochenem Herzen und meinem gebrochenem Hochdeutsch, als ich im Spätsommer des Jahres 2013 am Stadtrand der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn an der Wohnungstür der Familie Rothweiler klingelte.