Am vergangenen Wochenende ist noch einmal ein Beitrag von mir erschienen im wöchentlichen EWTN-Nachrichtenmagazin „VATICANO“. Fast fünf Jahre lang war ich mitverantwortlich als Producer und Reporter für dieses spannende Format und ich freue mich, dass ich vor meinem Weggang noch eine Story unterbringen konnte, die mir sehr am Herzen liegt.

Im Dezember 2024 habe ich mit meinem Kollegen Fabio Gonnella das „Projekt Hananias“ in Wien besucht. Pater Karl Wallner – damals noch Nationaldirektor von Missio Österreich – hat das Projekt ins Leben gerufen.

Mitten in der österreichischen Hauptstadt hat Pater Karl gemeinsam mit der Iranerin Anna Maria Jalalifar einen Sport- und einen Katecheseraum eingerichtet. Jede Woche treffen sich junge Menschen, um gemeinsam Workout zu machen, die Muskeln zu stählen und hinterher über Jesus zu sprechen.

„Hananias“ ist dabei eine Anlaufstelle besonders für Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Iran. Mit viel Herzblut und einem ungeheuren Mut haben Pater Karl und Anna Maria Jalalifar ein Zuhause geschaffen für jene, die Gott suchen oder Ihn gerade erst gefunden haben.

2024 konnte ich einige junge Menschen interviewen. Viele haben alles zurückgelassen. Besonders eindrucksvoll war mein Gespräch mit Mathab, einer jungen Perserin, die als Teenagerin vergewaltigt wurde. Sie stand vor der Wahl, ihren Vergewaltiger heiraten zu müssen oder in „Schande“ zu leben. Ihre Familie hat sich von ihr abgewendet, sie floh nach Österreich und begegnete auf einmal Christus. 2025 ließ sie sich taufen. „Von meinem leiblichen Vater habe ich seit Jahren nichts mehr gehört“, hatte sie mir gesagt, „nun ist Jesus mein Vater, meine Familie.

Diese und weitere Schicksale kommen jede Woche in Wien bei „Hananias“ zusammen. Unser VATICANO-Beitrag ist auf Deutsch und auf Englisch verfügbar.

DEUTSCHE VERSION (beginnt ab Min 21:58):

ENGLISCHE VERSION:

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